Bei Bautenschutzmatten (aus Gummigranulat) sind Zuschnitte allgemein nicht üblich. Für Antirutschmatten (ebenfalls aus Gummigranulat) werden Zuschnitte jedoch ausdrücklich angeboten.
Bautenschutzmatten und Antirutschmatten - Unterschiede
Antirutschmatten müssen laut VDI 2700 mindestens eine Dichte von 800 kg/m³, eine Reißfestigkeit von 0,6 N/mm², eine Reißdehnung von 60% und einen Gleitreibungsbeiwert von µ=0,6 aufweisen. Bei Bautenschutzmatten liegen die Werte meist deutlich darunter.
Antirutschmatten vertragen außerdem eine wesentlich höhere Flächenlast ( 220 bis 750 to/m² ) als Bautenschutzmatten.
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Technische Daten
Dichte : 800 kg/m³ Temperaturbereich : -40°C Bis 110°C Brandschutzklasse : B2, DIN 4102
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In Deutschland : Versand kostenlos
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Verwendung von Bautenschutzmatten für den Terrassenbau
Beim Terrassenbau wird der Untergrund meistens mit einer Abdichtfolie gegen eindringende Nässe geschützt. Für das mörtellose Verlegen der Terrassenplatten werden Plattenlager bzw. Stelzlager verwendet. Die Plattenlager / Stelzlager wirken als Punktlast auf die Abdichtfolie (oder Bitumenbahnen). Bei diesem Aufbau wird die Bautenschutzmatte als Schutz für das Abdichtmaterial und als Lastverteilung eingesetzt
Wenn die Bautenschutzmatte auf eine Abdichtfolie gelegt wird muß die Folie weichmacherfest sein. EPDM-Folien (z.B. ED1,5-8,2 ED1,5-12,5 ED1,5-16,5 und ED1,5-18,7) mit 1,5mm Stärke sind dafür besonders geeignet. Die Kombination von PVC-Folien mit Bautenschutzmatten beeinträchtig die Lebensdauer der PVC-Folie.