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Verlegung von Plattenlagern, häufige Fragen - FAQ 

 

Fragen zum Unterbau, Plattenlagerdurchmesser, Plattenlageranzanzahl, mörtellose Verleging, etc.

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1. Wie werden Plattenlager aufgestellt ?

In der Mehrzahl der Fälle werden Plattenlager direkt auf den festen Untergrund (Betonestrich)

gestellt. Bei einer Dachterrasse (mit einem Raum darunter) ist der Untergrund abgedichtet

(mit Bitumenbahnen oder EPDM-Folie). Da die Abdichtung die sensibelste Schicht der

Terrasse ist, wird sie mit einer Bautenschutzmatte gegen Beschädigungen geschützt. Auf

die Bautenschutzmatte kommt dann das Plattenlager. 

 

2. Wie wählt man den Plattenlager-Durchmesser ?

Der Durchmesser hängt in erster Linie von der Bruchfestigkeit der Terrassenplatten ab.

Granitplatten mit 40x40x3cm oder Betonwerksteinplatten mit 40x40x4cm kann man auf

120 und 150mm Durchmesser verlegen. Die jetzt zunehmend mehr verlegten

Feinsteinzeugplatten in 2cm Dicke werden in einer Vielzahl von Längen und Breiten von

deutschen und italienischen Herstellern angeboten. Angaben über die Bruchfestigkeit sind

kaum zu bekommen. Das Problem ist bei Plattenlagern und Stelzlagern dasselbe. Sie finden

unter dem Link Stelzlager-Durchmesser einen Test, der mehr Sicherheit gibt. Wenn die

Platten den Test nicht bestehen, kann man unter die Terrassenplatte ein zusätzliches Lager

stellen. Man kann auch auf halber Länge der Platte seitlich jeweils ein Randlager unterlegen.

 

3. Wie viele Plattenlager werden benötigt ?

Die folgende Rechnung gilt nur für eine Verlegung mit Kreuzfuge (wie Schachbrettmuster) 

für Platten mit 40cm x 40cm. Man braucht grundsätzlich mindestens soviel Plattenlager wie

die zu verlegenden Terrassenplatten, denn jedes Plattenlager nimmt 4 Ecken der

Terrassenplatten auf. Diese Überlegung ist aber am Rand der Terrasse gestört, denn dort

werden nur halbe Plattenlager (Randlager) verlegt. 

Die Terrassenabmessungen sind B x L = 3,2m x 4,8m = 15,4m². Das ergibt a x b =

8 Platten x 12 Platten = 96 Platten.

Die Zahl der Mittellager ist (a-1) x (b-1) = 7 Lager x 11 Lager = 77 Mittellager. 

Die Randlager ergeben sich aus 2(a-1) + 2(b-1) = 14 Randlager + 22 Randlager = 36 Randlager.

Dazu kommen noch 4 Ecklager.

 

4. Welche Vorteile hat die mörtellose Verlegung von Terrassenplatten ?

Im Folgenden wird die Verlegung der Terrassenplatten in Dickbettmörtel und mit Fugenmörtel 

verglichen mit der Verlegung auf Plattenlagern. 

a. Bei der Verlegung in Mörtel entsteht eine große zusammenhängende Platte. Beim Betreten

einer Dachterrasse wird der Trittschall im Raum darunter deutlich hörbar. Terrassenplatten auf

Plattenlagern sind voneinander getrennt verlegt und liegen auf Lagern aus Gummi oder PVC-weich.

b. Die große zusammenhängende Platte dehnt sich bzw. schrumpft in Abhängigkeit von den

Temperaturschwankungen. Zunächst entstehen feine Haarrisse, in die Nässe eindringt. Mit

jedem Frost-/Tau-Wechsel werden die Risse größer. Die Abdichtung wird undicht. Um die

Abdichtung zu reparieren, müssen die Platten abgestemmt werden und anschließend

neu verlegt werden. Bei mörtelloser Verlegung entstehen keine Frostaufbrüche. Die Abdichtung ist

einfach zugänglich. Die Platten können leicht aufgenommen und wieder verlegt werden.

c. Bei der mörtellosen Verlegung kann man merklich an Arbeitszeit einsparen.

d. Beschädigte oder verfärbte Platten lassen sich leicht auswechseln.

e. Rohre oder Leitungen unter den Platten sind leicht zugänglich.

 

5. Kann man Holzterrassen auf Plattenlagern verlegen ?

Die Unterkonstruktion von Holzterrassen ist in erster Linie gegen Nässe und

Feuchtigkeit empfindlich und bestimmt die Lebensdauer der Terrasse.

Sie sollte nicht direkt auf Bautenschutzplatten (wasserspeichernd) aufliegen.

Plattenlager speichern kein Wasser und lassen auch keine aufsteigende Nässe zu.

Man kann die Unterkonstruktion direkt auf Plattenlager auflegen. Dazu

muss man zwei gegenüberliegende Fugenstege (des Fugenkreuzes) entfernen.

Es gibt auch Plattenlager ohne Fugenkreuz (DD4, DD14, DD18). Damit

die Holzdielen und die Unterkonstruktion trotz Gefälle des Untergrundes waagrecht liegen, 

kann man die unterschiedlichen Höhen mit Ausgleichsscheiben anpassen. Dasselbe ist

auch mit Stelzlagern möglich.

 

6. Gitterroste auf Plattenlagern (bei Terrassen) ?

Wenn auf Terrassen Pflanzkästen (für Blumen und Sträucher) aufgestellt werden,

gelangt u. U. beim Gießen Wasser auf die Terrassenplatten und macht sie unansehnlich.

Das kann man vermeiden, wenn man an diesen Stellen die Terrassenplatten durch

Gitterroste ersetzt.

 

7. Plattenlager beim Sanieren von Alt-Terrassen ?

Bei Alt-Terrassen sind die Terrassenplatten u.U. unansehnlich oder unmodern geworden.

Wenn die Terrasse noch dicht ist, kann man die Platten direkt auf die Alt-Platten stellen

und darauf die Neu-Platten verlegen.

 

8. Kann man Plattenlager im Winter verlegen ?

Wenn der Untergrund nicht vereist ist und kein Schnee liegt, kann man Plattenlager und

Terrassenplatten auch im Winter verlegen.

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 Unter Kontakt können Sie weitere Infos anfordern

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Jacob-Winter-Platz 11, 01239 Dresden

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Tel. 0351 / 2768980    Fax 0351 / 2768981

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