plattenlager-warum

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Terrassenplatten auf Plattenlager/Stelzlager - warum ?

Früher:
Üblich war die Verlegung von Terrassenplatten in Dickbettmörtel und mit Fugenmörtel.
Dadurch entstand eine große zusammenhängende Platte, die bei Temperaturwechseln in Länge und Breite "arbeitete.
Es konnten in im Laufe der Zeit Haarrisse entstehen. In die Risse drang Nässe ein.
Durch Frost/Tau-Wechsel wurden die Risse breiter und die Terrasse wurde undicht.
Wenn unter der Terrasse Wohnraum vorhanden war, wurde das Ganze zu einem ernsten Problem.

Frühere Zwischenlösung:
Zunächst hat man die Terrassenplatten einzeln auf Mörtelsäckchen verlegt.
Voraussetzung dafür war eine Abdichtung der Terrasse (Balkon) mit Bitumenbahnen oder Abdichtfolie.
Die Abdichtung wurde mit Bautenschutzmatten gegen Beschädigung von oben geschützt.
Das Oberflächenwasser gelangt über die offenen Fugen unter die die Platten und läuft dort 
über Gefälle ab.
Die Lebensdauer der Terrasse wurde jedoch durch die Mörtelsäckchen begrenzt, die sich nach ca. 10 Jahren auflösten.

Heute:
Durch die Entwicklung der Terrassenlager aus PVC-weich bzw. hartem Kunststoff
erhöhte sich die Lebensdauer auf ca. 30 Jahre. Die Lager brachten außerdem das 
(auch bei den Mörtelsäckchen benötigte) Fugenkreuz gleich mit.

 

 

Terrassenlager:

Die Benutzung der Begriffe Plattenlager und Stelzlager ist im deutschen Sprachraum  
nicht immer einheitlich. Nachfolgend wird eine häufig benutze Einteilung beschrieben.

Plattenlager:

Es sind Kunststoffplatten mit fester Höhe. Im allgemeinen sind sie teilbar und stapelbar.
Die Höhenanpassung erfolgt mit Ausgleichsscheiben in Dicken von 1mm, 2mm und 3mm.
Als Material wird Gummi, PVC-weich und harter Kunststoff verwendet.

Stelzlager:

Stelzlager sind über Spindeln (Gewinde) oder Treppenverzahnung in der Höhe verstellbar.
Sie sind nicht direkt stapelbar. Einige Stelzlagertypen sind teilbar. Ab Höhen von 100mm 
sind die Lager aus Stabilitätsgründen generell nicht teilbar.

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